Herbst-wir-wollen-dich-nicht-haben-Fest

...wir haben den Regen besiegt. Das Strahlen der vielen Kinder hat die Sonne hervor gezaubert...


Unser Spätsommerfest am 17. September 2011 ist gelungen. Bei Kaffee und Kuchen werden die vielen kleinen, großen und Ehren-Gäste begrüßt, denn auch der Bürgermeister des Ortes, Herr Schaller und Familie, wollten sich die letzten Sonnenstrahlen nicht entgehen lassen.

Jauchzende und lachende Stimmen erfüllen die bunte Hüpfburg und während auf der Burg fleißig gehopst wird, liegt Max schaukelnd und voller Freude auf dem Einstieg zur Festung.

 

Ein kleines blaues Laufwägelchen bahnt sich den Weg zum Hasen- und Meerschweinchenkäfig. Neugierig, aber erschöpft schaut sich Jacob gespannt die süßen Kleintiere an. Immer wieder werden Kinderhände in das Gehege gesteckt, um das weiche Fell zu streicheln.

Und während die Hasen sehr zutraulich reagieren, wird im Verschlag der Ziegen und Hühner viel Geduld gebraucht. Auch mit beiden Händen voll Eicheln fällt es den Kinder und Eltern schwer die Tiere anzulocken.

 

Zum Glück ruft der Traktor zur ersten Rundfahrt. Bei einem lauten TOK TOK TOK setzen sich Groß und Klein in den Anhänger des froschgrünen Fahrzeugs. Runde um Runde fährt Mike die Gäste durch das bisher ruhige Rüdersdorf. Eine Laola Welle nach der anderen weckt die Aufmerksamkeit der Anwohner, die winkend und grüßend antworten.

 

Alle, durch Platzmangel auf der Anhänger, auf dem Hof gebliebenen, widmen ihre Freude nun den Pferden. Während vor dem Zaun des Reitplatzes ein großes Gedränge herrscht, werden Inka und Gitus mit ihren Reitern über den Zirkel geführt.


„Helm auf“ – das ist Pflicht, sagt Sylke, die Hausherrin. Aber keine Angst, ganz brav schaukeln Pferd und Pony ihre Rücken. Selten hat man ein so stolzes Strahlen der Zwillingsaugen Evelinas und Angelinas gesehen. Sooft beim Verbandswechsel Tränen fließen umso größer ist das Lachen jetzt.

Leider nicht bei allen. Der kleinen Antonia hat der Pferderücken nicht gefallen. Doch bei Ihren Mamas auf dem Arm, war der Schrecken auch schnell wieder vergessen.


Und während die Mädels Mähnen streicheln und Gras verfüttern, brausen die Buben mit den Bobbycars durchs Gelände. Mit lauten brummenden Geräuschen geht’s vorbei an den Tischen, zwischen den vielen Beinen hindurch, geradewegs zum Grill auf welchem schon die ersten Würstchen erwärmt werden. Hmmm, lecker, jetzt merken wir erst wie groß der Hunger doch ist. Schnell ein Platz gesucht und bei netten Gesprächen das Loch im Magen gefüllt.

 

Derweil färbt sich die Sonne rot und verschwindet langsam hinter den Bäumen. Ganz versteckt zündet Sylke hinter dem Häuschen ein Lagerfeuer an. Die Begeisterung ist groß, als der Geruch des verbrannten Holzes herüber weht. Stock und Brotteig stehen bereit um gemütlich am wärmenden Feuer den gelungenen Tag ausklingen zu lassen.

Piwik